Menschen mit Teilhabeeinschränkung (gemeint sind im rechtlichen Sinne Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung) leben heute so normal wie möglich. Sie haben das gleiche Recht auf Entfaltung ihrer Persönlichkeit wie alle anderen Menschen auch. Dazu gehören basale Bedürfnisse wie partnerschaftliche Beziehungen, Sexualität und der Wunsch nach einer eigenen Familie mit Kindern. So kommt es, dass sich Menschen mit Teilhabeeinschränkung immer häufiger mit dem Thema Elternschaft beschäftigen und sich bewusst für eine Familie entscheiden. Einige von ihnen benötigen Unterstützung bei diesem Vorhaben. Der Caritasverband Frankfurt e.V. unterstützt mit seinem Angebot Begleitete Elternschaft Eltern(teile) mit Teilhabeeinschränkung und ihre Kinder.

Die alltägliche Begleitung erfolgt als ambulante Unterstützung aus einer Hand, bestehend aus Fachkräften der Eingliederungshilfe und der Sozialpädagogischen Familienhilfe. Jede Familie hat eigene Vorstellungen vom familiären Zusammenleben. Ziel ist es, eine personenzentrierte Hilfe für die Familien anzubieten, um ein harmonisches und langfristiges familiäres Zusammenleben zu unterstützen.

Kontakt

  • Ansprechpartner*in:
    Katharina Wolf
  • Adresse:
    Ziegelhüttenweg 151
    60598 Frankfurt am Main
  • Telefonnummer:
    0172 14 03 697
  • E-Mail:
    katharina.wolf(at)caritas-frankfurt.de

FAQs / Infos für Familien

  • Können wir alle als Familie, ich als Elternteil mit Behinderung selbst und meine Kinder, gemeinsam unterstützt werden?
    Ja, je nach Wunsch kann Unterstützung für persönliche Anliegen der Eltern, für Erziehungsfragen, für kindbezogene Angelegenheiten und für das familiäre Zusammenleben beantragt und angeboten werden.
  • Kann ich bereits während der Schwangerschaft unterstützt werden?
    Ja, als Erwachsener mit Teilhabeeinschränkung können Sie über einen Antrag auf Eingliederungshilfeleistung Unterstützung im Alltag beantragen, auch für eine Unterstützung im Rahmen einer (bevorstehenden) Elternschaft. Wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung.
  • Bieten Sie Wohnungen für Familien an oder haben Sie ein Mutter-Vater-Kind-Haus, in das wir einziehen können?
    Die Familie wird ambulant unterstützt und lebt in ihrer eigenen Wohnung, die sie selbst angemietet hat.
    In Zukunft planen wir weitere Angebote wie zum Beispiel Trägerwohnungen, in die Familien einziehen können und mit anderen Familien an einem Standort leben, als Hausgemeinschaft oder Wohngemeinschaft für alleinerziehende Eltern(teile).

Änderungen durch Corona

  • Alternative Formen der Betreuung und persönlichen Kontakte mussten gefunden werden: Videotelefonie, Spaziergänge, Radtouren, Zusendung von Basteltipps und Materialien und Anregungen zur Beschäftigung in der Wohnung.

Tipp für Familien im Corona-Jahr

Positive Seiten von Corona beibehalten, zum Beispiel die Entschleunigung im Alltag.

Die inhaltliche Verantwortung

Die Ämter und Betriebe der Stadt Frankfurt am Main sowie alle anderen hier vorgestellten Organisationen zeichnen für ihre redaktionellen Inhalte auf www.frankfurter-familienmesse.de verantwortlich und sind gerne behilflich. Bei inhaltlichen Fragen oder Anregungen können Sie sich deshalb gerne an die, auf der jeweiligen Seite in der rechten Spalte unter „Kontakt“, benannte Stelle wenden.