Im Arbeitskreis Jugendzahnpflege engagieren sich gesetzliche Krankenkassen, die zahnärztlichen Teams der Gesundheitsämter (Jugendzahnärzte) und die Zahnärzt*innen der Praxen (Patenschaftszahnärzt*innen) gemeinsam für die Zahn-und Mundgesundheit der Kinder und Jugendlichen in Frankfurt und den Main-Taunus-Kreis.

Unsere Aufgabe: die (Mund-)Gesundheit der Kinder zu erhalten

Unsere Angebote für Kinderbetreuungseinrichtungen

Durch patenschaftliche Teams der niedergelassenen Zahnärzt*innen oder durch das Prophylaxeteam des AKJ:

  • Zähneputzen lernen nach KAIplus-Zahnputzsystematik (Kauflächen–Außenflächen–Innenflächen – plus:
    Nach dem Abendessen putzen Eltern ihren Kindern die Zähne von allen Seiten gründlich sauber)
  • (Zahn)gesund essen und trinken: Spielerisch kauaktive Lebensmittel kennenlernen und mit allen Sinnen erfahren
  • Zahnarztbesuch: In der vertrauten Kindergruppe die Zahnarztpraxis kennenlernen; Angstabbau durch Rollenspiele
  • Informationen für Eltern
  • Beratung der Erzieher*innen zur Umsetzung der Zahnpflege und des zuckerfreien Vormittags in der Einrichtung

Unsere Angebote für Schulen

Durch zahnärztliche Teams und Prophylaxefachkräfte der Gesundheitsämter:

  • Vorsorgeuntersuchung und Beratung
  • Fluoridierung zur Zahnschmelzhärtung
  • Unterrichtseinheiten zum Thema Zahn- und Mundhygiene sowie Ernährungslenkung
  • Intensivbetreuung bei Schülern mit hohem Kariesrisiko
  • Unterstützung von Projekten

Kontakt

  • Ansprechpartner*in:
    Bettina Diers
  • Adresse:
    Mainluststraße 17
    60329 Frankfurt am Main
  • Telefonnummer:
    069 – 23 24 14
  • E-Mail:
    jzd(at)akj-frankfurt.de

Öffnungszeiten

  • Mo – Do: 8:00 – 15:30 Uhr
  • Fr:          8:00 – 13:00 Uhr

FAQs / Infos für Familien

  • Wie putze ich meinem Kind die Zähne?
    Ab dem ersten Milchzahn putzen Eltern die Kinderzähne morgens und abends mit einer weichen Kinderzahnbürste und einem Hauch fluoridhaltiger Kinderzahnpasta nach der KAIplus-Systematik von allen Seiter sauber. K für Kauflächen, A für Außenflächen und I für Innenflächen bis die Kinder flüssig schreiben können (Ende der Grundschulzeit). Übrigens: 1. Zahn – 1. Zahnarztbesuch. Nehmen Sie die kostenfreien Frühuntersuchungen und Beratungen bei Ihrem Zahnarzt in Anspruch.
  • Welchen Schnuller benutze ich?
    „Der beste Schnuller ist der, den Sie Ihrem Kind nicht geben – frei von Nebenwirkungen.“ (M. Furtenbach – Logopädin und Myofunktionstherapeutin)
    Wenn es nicht ohne Schnuller geht, dann gilt: So viel wie nötig, sowenig wie möglich. Ein Schnuller sollte folgende Eigenschaften haben:

 Dünn und schmal,damit wenig zwischen den Zähnen stört
 Flaches Lutschteil, damit die Zunge genug Raum zur Entwicklung hat
 Elastisches und flexibles Lutschteil Schnuller müssen nicht mitwachsen, belassen Sie es bei der kleinsten Größe!

  • Was ist eine zahnfreundliche Ernährung?
    Tasse statt Flasche ist klasse! Ab ca. 12 Monaten lernt Ihr Kind aus der Tasse oder offenen Becher zu trinken. Wasser oder ungesüßte Tees sind ideale Durstlöscher und dürfen den ganzen Tag zwischendurch getrunken werden. Geben Sie Ihrem Kind kauaktives, kleingeschnittenes Gemüse oder Obst zum Knabbern. Kauen trainiert die Muskeln, die Ihr Kind zum Essen, zum Trinken und für eine klare und deutliche Aussprache benötigt.

Änderungen durch Corona

  • Die zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen ebenso die Maßnahmen der Gruppenprophylaxe in Krippen, Kindertagesstätten und Schulen werden momentan ausgesetzt.

Tipps für Familien im Corona-Jahr

  • In Krippen, Kindertagesstätten und Schulen ist der Zuckerfrei Vormittag etabliert und wird täglich umgesetzt. Ein Tipp für zuhause: Kau dich fit mit knackigem Gemüse/Obst und einem herzhaft belegten Brot als Zwischenmahlzeit am Vormittag!

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Die inhaltliche Verantwortung

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